Zur Reform von Forschung & Lehre II

 Wie Forschung und Lehre neu eingerichtet wurden

[Von: Thomas Gerber]

Nachdem in Teil I erklärt werden sollte, warum die staatlichen Abteilungen ein Wissenschaftssystem samt höherem Ausbildungswesen einrichten, soll es im Folgenden darum gehen zu verstehen, was hinter der jüngsten umfassenden Reform von Forschung und Lehre steckt.

Die Einführung der Bachelor- und Master-Abschlüsse wie auch der damit einhergehende Aufbau eines sogenannten Europäischen Hochschulraums sind nun ein wichtiger Teil der von der Politik beschlossenen Anstrengungen, welche die Hochschulen um einer höheren Wettbewerbsfähigkeit willen umzusetzen haben.

Was hat es nun damit auf sich?

Der Europäische Hochschulraum

Durch die Schaffung eines einheitlichen Europäischen Hochschulraums wurde die Grundlage für die Durchsetzung des (nicht nur) europäischen Wettbewerbs von Forschung und Lehre gelegt. Von störenden bürokratischen Hindernissen befreit können nun die Universitäten in ganz Europa um die besten Studenten und Wissenschaftler weltweit werben – und zwar mit der Garantie, dass deren Leistungen in einem international anerkannten und vergleichbaren Notensystem (→ ECTS) erfasst und mit ebenso international durchgesetzten Abschlüssen (→ Bachelor, Master) zertifiziert werden.1 Um diese Standards zu garantieren, werden die Studiengänge (also z.B. der Bachelor- Studiengang Kulturwissenschaft an der Uni XY) regelmäßig von staatlich damit beauftragten Agenturen geprüft und dürfen nur bei positivem Ergebnis, also als „akkreditierte“ Studiengänge, überhaupt den Abschluss verleihen.

Neue Abschlüsse und neue Studienstruktur

Mit der Einführung von Bachelor und Master hat man jedoch nicht einfach zwei neue Titel in die Welt gesetzt, sondern zugleich eine Umstellung von ganzen Studien- und Prüfungsordnungen beschlossen. Der Bachelor ist ausdrücklich als berufsqualifizierender Abschluss angelegt, mit dem die Absolventen nach in der Regel 3 Jahren Regelstudienzeit an den Arbeitsmarkt können. Wer eine wissenschaftliche Karriere oder eine höhere Stelle in Wirtschaft oder Staat anstrebt und die entsprechenden Noten vorweisen kann, der darf darauf das zumeist zweijährige Master-Studium anschließen.2 Aus der Tatsache, dass die Frage, ob es denn genügend Master-Plätze für die Bachelor-Absolventen gibt, eine politische Streitfrage ist, sieht man schon, dass der Master nicht als der akademische Standard-Abschluss eingeführt wurde. Die Absicht der politischen Entscheider war es nämlich, dass mehr Studenten schon nach 3 Jahren von der Universität ins Erwerbsleben wechseln und eben nicht alle Bachelor-Studenten auch den Master machen.

Sowohl das Bachelor- als auch das Masterstudium ist nun in Module unterteilt. Dies sind Lehreinheiten mit fest definiertem Umfang, die allesamt mit einer Note abgeschlossen werden. Damit fließt jedes Prüfungsergebnis in die Endnote ein, unbenotete Veranstaltungen bilden seither die absolute Ausnahme. Während man früher in den ersten Studienjahren kaum Prüfungen hatte und dafür dann die Abschlussprüfungen von Diplom, Magister und Staatsexamen entscheidend für die Abschlussnote waren, wird heute so gut wie jeder Inhalt abgeprüft und zwar von Anfang an.3

Wissensballast“ als volkswirtschaftliches Problem

Die politischen Gründe für diese Umgestaltung lagen in einem Vergleich der damaligen deutschen Abschlüsse mit den international durchgesetzten. Es zeigte sich, dass die Studenten im Ausland viel früher die Universitäten verließen und somit mit deutlich weniger Wissen auf den Arbeitsmarkt gelangten.4 Die Lehre daraus für das politische Führungspersonal hierzulande war: die deutsche Hochschulausbildung dauert zu lange und ist mit unnötigem Inhalt „überfrachtet“. Und zwar deshalb, weil Absolventen in anderen Ländern mit weniger Wissen in die Berufswelt einsteigen und dennoch volkswirtschaftlich gesehen die erwünschte Leistung erbringen können.

Was man also wissen muss, um einen Abschluss im Fach XY zu bekommen, ist wie sich zeigt keine rein wissenschaftliche Entscheidung. Wenn die staatlichen Vorgaben verlangen die alten Studiengänge an die neuen BA & MA- Abschlüsse anzupassen, bedeutet dies für die Fächer ihre Lehrinhalte zu kürzen und an den neuen Rahmen anzupassen. Ob man sich eine Geisteswissenschaft wie etwa die Philosophie oder eine Naturwissenschaft wie die Physik anschaut: in allen Fächern klagen die Professoren, dass sie heute in wesentlich kürzerer Zeit ihre Lehrinhalte abwickeln müssen. Selten kommen sie dabei um inhaltliche Kürzungen herum.

Für „Praxisrelevanz“ und „Anwendungsorientierung“

Die erwünschten Ergebnisse der Umstellung, die von solch schönen Umschreibungen wie „Praxisrelevanz“ und „Anwendungsorientierung“ bestimmt war, finden sich im Gehalt ebendieser Schlagwörter: die Absolventen kommen schneller auf den Arbeitsmarkt, haben aufgrund der geringeren Qualifikation im Vergleich zu Diplom und Magister ein geringeres Einstiegsgehalt – kosten also weniger – und stehen dem Arbeitsmarkt auch länger zur Verfügung. Mit den neuen ECTS-Notensystem sieht der zukünftige Arbeitgeber außerdem auf den ersten Blick wie gut der Absolvent im Jahrgangsvergleich abgeschnitten hat.5 Inhaltlich wurden die neuen Studiengänge ebenso stärker an der Praxis, also an den Erfordernissen des Erwerbslebens, orientiert: so sind außerfachliche Qualifikationsmaßnahmen im Bereich von Soft Skills und Selbstvermarktung mittlerweile für jeden Bachelor-Studenten Pflicht. Die einzelnen Maßnahmen zeugen von der Dringlichkeit der Sorge der Politik, dass die nationale akademische Ausbildung nicht die Leistung für die nationale Wirtschaft bringt, die die Politik von ihr erwartet.

Für den Staat bedeutet die Kürzung der Studiendauer nicht zuletzt weniger Ausgaben pro Student – insbesondere wenn noch Studiengebühren und Langzeitstudiengebühren eingeführt werden.

Die politischen Entscheidungsträger wollen mehr Studenten

In der Bundesrepublik findet schon seit Jahrzehnten ein Ausbau der Studienplätze statt, der nun durch die Bachelor- und Master-Umstellung sowie weitere politische Maßnahmen wie dem Hochschulpakt für zusätzliche Studienplätze befördert wird. Es ist ausdrücklicher Wunsch der politischen Entscheidungsträger, dass mehr Menschen eine Hochschulausbildung absolvieren, wobei sich jedoch der Bachelor als Massen-Abschluss durchsetzen soll und in der Tat auch durchgesetzt hat.6 Was man daraus lernen kann: Wie viele Menschen also in den Genuß einer Hochschulausbildung kommen ist eine politische Entscheidung. Während das Studieren bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts überwiegend den oberen Gesellschaftsschichten vorbehalten war, brauchen heute auch einfachere Fachkräfte eine Ausbildung an der Hochschule. Wer also als „begabt“ genug für die Aufnahme eines Studiums gilt und wer nicht ist offenkundig von Zeit und Regierung abhängig. Siehe etwa in der Veröffentlichung „Bildung in Deutschland 2010“ der Kultusministerkonferenz und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: „Zu den erklärten hochschulpolitischen Zielen gehört in Deutschland eine Erhöhung der Absolventenzahl und -quote. Der Wissenschaftsrat hält langfristig eine Absolventenquote von 35% für sinnvoll.“

Eine neue Methode des Wissenschaftsbetriebs

Mit der Anpassung der Studiengänge an die international durchgesetzten angelsächsischen Abschlüsse waren die Anstrengungen um eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Deutschland jedoch bei Weitem noch nicht abgeschlossen. Denn es bestand ein entscheidender Unterschied zwischen den so erfolgreichen (im Sinne von: mehr Nobelpreise, mehr Veröffentlichungen, bessere Rankings) amerikanischen und britischen Wissenschaftssystemen auf der einen Seite und dem deutschen auf der anderen: in den angelsächsischen Wissenschaftseinrichtungen fand und findet immer noch auf jeder Ebene Steuerung durch Wettbewerb statt. Dies bedeutet, dass das Wissenschaftssystem darauf ausgelegt ist die Leistungen von Individuen, Instituten und Universitäten in permanenten Vergleich zueinander zu setzen und dann die Wettbewerbsgewinner auszuzeichnen und finanziell zu belohnen.

So wurden dann in Deutschland eine ganze Reihe von tiefgreifenden Veränderungen auf den Weg gebracht, die Forschung und Lehre nach dem neuen vielgepriesenen Motto von „Produktivitätssteigerung durch Wettbewerb“ umstrukturierten. Darunter fallen unter anderem die Exzellenzinitiative, der „Pakt für Forschung und Innovation“ wie auch die neue Hochschulfinanzierung.

Zur Profilbildung der neuen deutschen Hochschullandschaft

Die Exzellenzinitiative steht für die Umsetzung der von der Politik gewünschten stärkeren Profilierung der deutschen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen: es soll sich ein kleiner Kreis an Elite-Universitäten herausbilden, die sich um die Produktion neuer Erkenntnisse für Staat und Wirtschaft wie auch um die Ausbildung der zukünftigen gesellschaftlichen Elite bemühen. Diesen gegenüber steht dann eine große Menge an mittelmäßigen Massenuniversitäten, die sich um die Ausbildung der höher qualifizierten Fachkräfte dieses Landes kümmern soll. Mit dieser tendenziellen Arbeitsteilung von Eliteeinrichtungen für die gesellschaftliche Wissensproduktion und Massenuniversitäten für die höhere Ausbildung erhofft sich der Staat eine Effektivierung der nationalen Forschung und Lehre. So werden etwa mit dem Pakt für Forschung und Innovation die außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen (wie Max-Planck-Gesellschaft, Deutsche Forschungsgemeinschaft etc.) durch kontinuierliche Steigerungen ihrer Budgets wie auch zusätzlicher Finanzspritzen für neue Projekte gefördert.

Die neue Hochschulfinanzierung: „Leistungsbezogene Mittelvergabe“

Die Hochschulfinanzierung ist aber der entscheidende Hebel, mit der der Staat das Wettbewerbsprinzip flächendeckend im Hochschulwesen umsetzt. Mit der Änderung des Hochschulrahmengesetzes 1998 setzte der Gesetzgeber eine „leistungsbezogene Mittelvergabe“ durch. Dies bedeutet, dass die Hochschulen nicht mehr wie bis dahin eine von den jeweiligen Landesministerien festgelegtes Budget bekommen, sondern die Höhe der Finanzmittel von verschiedenen von den jeweiligen Bundesländern bestimmten Kriterien abhängig ist.7 Dies sind etwa die Anzahl der Absolventen pro Jahr (oft gewichtet nach Studienfach), die Höhe der eingeworbenen Drittmittel oder auch die Frauenquote, um nur ein paar zu nennen.8 Die Hochschulen haben im Übrigen den ausdrücklichen Auftrag Drittmittel einzuwerben – siehe etwa das Landeshochschulgesetz Baden-Württembergs §13 (6): „Der den Hochschulen obliegende Auftrag zur Einwerbung von Mitteln Dritter und sonstigen Einnahmen wird von den hauptberuflich tätigen Mitgliedern der Hochschule wahrgenommen.“

Dadurch wiederum wird auch Einfluss auf die Inhalte der Forschung und Lehre genommen: schließlich werden so insbesondere solche wissenschaftlichen Abteilungen gefördert, deren Ergebnisse eine baldige Verwertung erhoffen lassen. Genau dies jedoch ist auch von den politischen Entscheidungsträgern gewünscht.

In ähnlicher Weise wurde die Professorenbesoldung umstrukturiert, sie wird nun von der neuen altersunabhängigen „Besoldungsordnung W“ geregelt: hier gibt es auch einen Festbetrag, jedoch keine Gehaltsobergrenze. Was der einzelne Professor vom Staat ausgezahlt bekommt, bemisst sich an seinen Leistungen in Forschung, Lehre wie auch am Umfang von Verwaltungs- und Gremienarbeit.

Mehr Wettbewerb für mehr verwertbaren Output

Die Studenten, Professoren, Institute und Universitäten konkurrieren nun also gegeneinander um die besten Studienplätze, die bestbezahlten Stellen sowie um staatliche und private Finanzmittel. Evaluationen, Akkreditierungen, Rankings stehen auf der Tagesordnung. Als Währungen der wissenschaftlichen Leistung zählen dabei: die Zahl der Veröffentlichungen in einschlägigen Fachzeitschriften, der angemeldeten Patente und eingeworbenen Drittmittel. Mit diesem Leistungsdruck also plant die Politik nun den wissenschaftlichen „Output“ und seine Verwertung zu befördern. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Forschung und Bildung tatsächlich zu einem ökonomischen Markt werden, allein schon deshalb nicht, weil Universitäten nichts verkaufen und auch nicht Pleite gehen können. Wissenschaft und Wirtschaft sind getrennt voneinander und nach unterschiedlichen Grundsätzen staatlich eingerichtet. Das Wissenschaftssystem wird nach wie vor vom Staat getragen und nach seinen Zwecken eingerichtet. Es geschieht daher auch gerade aufgrund dieser staatlichen Zwecke, dass mehr Wettbewerbselemente Einzug halten. So ist es auch die staatliche Hochschulfinanzierung, die wie oben gezeigt das Eintreiben von Drittmitteln ankurbelt und nicht etwa ein von der Wirtschaft ausgeübter Druck, dem sich der Staat willenlos beugt.9

Studieren damals und heute

Abschließend noch ein Hinweis zu der einleitenden Beobachtung von Hochschulausbildung und Wissenschaft vor der Reform in Teil I: damals war die Forschung und Lehre tatsächlich von einer anderen Einschätzung der politischen Führung geprägt, die es den Studenten erlaubte ihre Studienzeit als Bildungs- und Experimentierzeit wahrzunehmen. Der damals herrschenden politischen Einschätzung zufolge erzielte man die maximale Nützlichkeit der Wissenschaft für Staat und Wirtschaft dadurch, dass man die Wissenschaft so gut es geht ihren Gang gehen ließ und die in ihr Tätigen von den Mühen der Erwerbsarbeit fern hielt. Man hatte das Ideal vor Augen, dass die späteren „Leistungsträger“ im Studium Freiräume brauchten, um Neues auszuprobieren und Lebenserfahrung zu sammeln. Doch bedeutete dies nichts anderes als das staatlich gewährte Privilieg einer Auszeit von den gewöhnlichen gesellschaftlichen Anforderungen und Zwängen, um dann danach gerade dafür besonders leistungsfähig und „innovativ“ zu sein. Für diejenigen also, die es in der Lernkonkurrenz soweit gebracht hatten, dass sie ein Studium aufnehmen durften, beinhaltete die Studienzeit in der Tat mehr Freiheiten als für die heutigen Studenten. Die Leistung jedoch, die die Wissenschaft für Wirtschaft und Staat zu erbringen hatte, war die selbe – genauso wie die Entscheidungshoheit über die Grundsätze der höheren Bildung auch damals allein bei den damit beauftragten staatlichen Stellen lag.

Was also tatsächlich hinter all den politischen Umschreibungen steckt, die so fallen, wenn es um Wissenschaft und Bildung geht, hoffen wir nun deutlich gemacht zu haben. „Gesellschaftfliche Teilhabe“ und „unser Wohlstand“ klingen erstmal prächtig, doch was damit gemeint ist, ist überaus schädlich. Wir wollen eine Wissenschaft und Bildung fernab von den Erfordernissen einer ökonomischen und zwischenstaatlichen Konkurrenz, eine Gesellschaft in der Wissen dazu da ist, den Menschen das Leben zu erleichtern und in der zusammen entschieden wird, wie Bildung und Forschung ablaufen.

1Dies ist zumindest das Ideal. In der Realität jedoch bestehen oft schon auf nationaler Ebene Schwierigkeiten beim Wechel von einem Bachelor-Studiengang in den anderen. Dies liegt an der Autonomie der Hochschulen, die dazu führte, dass die Studiengänge an versch. Hochschulen komplett unterschiedlich aufgebaut wurden.

2Die Kultusministerkonferenz im „Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse“ zu den Zugangsvoraussetzungen des Master-Studiums: „Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss mindestens auf Bachelor-Ebene, plus weitere, von der Hochschule zu definierende Zulassungsvoraussetzungen“. Siehe: http://www.akkreditierungsrat.de/fileadmin/Seiteninhalte/Dokumente/kmk/KMK_050421_Qualifikationsrahmen.pdf

3„Die Studienstruktur im deutschen Hochschulsystem war durch ein langes Erststudium und ein überwiegend auf Abschlussprüfungen ausgerichtetes Prüfungssystem gekennzeichnet (Diplom, Magister, Staatsexamen), verbunden mit der Freiheit der Lehre und des Lernens.“ Aus: „Bachelor und Master in Deutschland. Empirische Befunde zur Studienstrukturreform“, Wissenschaftliches Zentrum für Berufs- und Hochschulforschung Uni Kassel, 09.2003.

4Aus dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Hochschulrahmengesetzes 2001: „Im Bereich der Hochschulen und insbesondere des Hochschuldienstrechts bestehen gegenwärtig folgende zentrale Probleme: die lange Qualifikationsdauer des wissenschaftlichen Nachwuchses (…)“, siehe: http://www.bmbf.de/pub/bt_drs_hrg.pdf

5Im ECTS- Notensystem bekommen von den Studenten, die eine Prüfung bestehen, die besten 10% die Note A, die nächsten 25% die Note B, die nächsten 30% dann die Note C und die nächsten 25% dann ein D, während die schlechtesten 10% ein E bekommen.

6BMBF in „Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in der Bundesrepublik Deutschland 2009“ hierzu: „Der Bologna-Prozess hat dazu geführt, dass in den meisten Studienfächern der Bachelor der Regelabschluss geworden ist.“ (S. 155) sowie: „Unter den Studierenden, die sich in einem postgradualen Studium (z.B. Zweit- studium, Masterstudium, Ergänzungsstudium, Promotion) befinden, stellen diejenigen, die eine Promotion anstreben, die größte Gruppe dar (…).“ (S. 157).

7Die Hochschulen können diese Kriterien selbst gewichten, die Kultusministerien machen jedoch eindeutige formelle Vorgaben, in dessen Rahmen sich dann die Hochschulen bewegen können.

8„Als Drittmittel bezeichnet man im Wissenschaftsbetrieb jene Anteile an der Finanzierung von konkreten Forschungsvorhaben, die nicht aus dem Etat der vom zuständigen Ministerium für die Hochschulen bereitgestellten Mittel stammen (diese Mittel sind dann die Erstmittel). Drittmittel stammen nicht nur aus der Privatwirtschaft, sondern auch aus öffentlichen Forschungsförderungen bestimmter Forschungsprojekte (…).“ Siehe Wikipedia.

9Siehe etwa im Landeshochschulgesetz Baden-Württembergs: §13 (1) „Die Hochschulen tragen zur Finanzierung der ihnen übertragenen Aufgaben durch Einwerbung von Mitteln Dritter und durch sonstige Einnahmen bei.

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